In den Jahren zwischen 1945 und 1965 sollte in beiden Teilen Berlins eine neue Lebensqualität geschaffen werden. Ausdruck dieses Bestrebens war eine Architektur, die - besonders im Ostteil der Stadt - in ihrer Vielfalt den meisten noch wenig vertraut ist. Die Architektur der Nachkriegsmoderne ist für den West-Teil der Stadt Berlin mehrfach dokumentiert worden. Für den Ost-Teil fehlt jedoch eine entsprechende Bestandsaufnahme, die die Vielfalt des modernen Bauens ebenso berücksichtigt, wie die Umstände der Entstehung. Das Buch "Ostmoderne. Bauten der Nachkriegsmoderne in Ost-Berlin 1945-1965" soll diese Lücke in der Baugeschichte schliessen und zudem einen Beitrag zur politischen Bildung und Baukultur leisten und nicht zuletzt eine breite Öffentlichkeit für einen behutsamen Umgang mit dem Kulturerbe der Moderne sensibilisieren.