Wien, Prag und Ljubljana heißen die Stationen im Bauschaffen des slowenischen Architekten Joze Plecnik (1872 - 1957). Es sind drei Hauptstädte, an deren Ausbau der Schüler Otto Wagners sich ab 1900 beteiligte: Wien, Prag, Ljubljana. Das Buch behandelt erstmals umfassend den städtebaulichen Aspekt seiner Tätigkeit, der einen Schlüssel zum Verständnis des Gesamtwerkes bietet. Plecniks Arbeit bewegte sich zwischen beiden Polen großräumiger Stadtplanung und mikrourbanistischer Einzelgestaltung. Stets kreisten seine Bemühungen um den Charakter des Ortes, für den er plante. Kontextuelle Umsicht und Ökonomie der eingesetzten Mittel zeichnen seine Eingriffe aus. Die Studie zeigt Plecnik als herausragenden Vertreter eines 'traditionalistischen' Städtebaus und setzt seine Arbeit in Beziehung zu älteren, zeitgenössischen und neueren Positionen städtebaulicher Theorie. über den AutorJörg Stabenow, geboren 1963, Studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Evangelische Theologie in Hamburg und München. Seine Arbeitsgebiete sind: Architekturgeschichte, Städtebau, Denkmalpflege. Er lebt in München Vieweg Verlagsgesellschaft, 1996, 198 Seiten, Gebundene Ausgabe