Zwischen Architektur, Stadt und Landschaft existiert eine Wechselbeziehung, die in den arbeitsteilig getrennten Fachhorizonten von Architekten, Stadt- und Landschaftsplanern, Bau- und Sozialhistorikern immer wieder aus dem Blick gerät. Corboz entziffert die Bildungs- und Gestaltungsprozesse, die in der Stadt zusammenlaufen, als Entwicklungen innerhalb eines dynamischen Universums. Er sieht die Vergangenheit mit einem reflektierten Gegenwartsbewusstsein an und erweckt sie dadurch zum Leben:»Die Geschichte wird ihm nahe, wo er sie mit den Augen der Gegenwart wiedererkennen kann.« Martin Warnke Unter dieser Perspektive vereint das Buch Beiträge zu den folgenden Themen: 1. Die Stadt, die wir nicht wahrnehmen2. Die Natur als Selbstdarstellerin und die Landschaft als Schauspiel 3. Die Bedeutung der Fragen über den AutorAndré Corboz, geb. 1928, emer. Professor für Geschichte und Theorie des Städtebaus an der ETH ZürichBirkhäuser, Reihe Bauwelt Fundamente, 2001, 256 Seiten, 40 sw Abb., 14 x 19 cm, Broschur