Kanäle und Autobahnen, Flughafenareale und Agrarsteppen in Urban Sprawl-Zonen, ehemalige Truppenübungsplätze und aufgelassene Tagebaugruben prägen die Morphologie zeitgenössischer Kulturlandschaften. Oft werden die vom Industriezeitalter hervorgebrachten Landschafts- und Naturbilder in ihrem Wert nicht erkannt und als „Unorte" disqualifiziert. Für die Entwicklung der betroffenen Regionen hat dies gravierende Folgen.
Künstlerische und landschaftsarchitektonische Interventionen können auf die Potenziale der betroffenen Areale aufmerksam machen. Die Bedeutung von Landschaftskunst als Impulsgeber für die Weiterentwicklung der Kulturlandschaften ist das Thema von NEULAND. International renommierte Fachleute aus Landschaftsarchitektur, Kunst, Philosophie, Geografie und Gesellschaftswissenschaften stellen ihre Positionen zur Diskussion und zeigen innovative Planungsansätze aus theoretischer und praktischer Sicht.