Die Bauwirtschaft braucht modulare, internationale Standards, die Gebäude anpassungsfähiger und mobiler machen. Ziel muss es sein, ohne Umweltbelastung, Ressourcenabbau, Energieverschwendung, Zersiedelung und ohne Verluste aufgrund Leerstands zu bauen. Systeme des Leichtbaus sind für den Zukunftsmarkt in Hochtechnologieländern besonders geeignet; sie fordern die Umstrukturierung der Bauwirtschaft heraus - hin zu einer industriellen Produktion in der Fabrik oder der Feldfabrik vor Ort. Die Angleichung der Produktivität an die technologischen Standards mit der Effizienz des Total Quality Managements (TQM) anderer Industriezweige ist notwendig, um die Bauwirtschaft aus der Talsohle herauszuführen.
Inhalt:
- Thomas Bock: Leichtbau und Systeme
- Wandelbarer Pavillon in Bonn; Architekt: Kalhöfer - Korschildgen Architekten
- Fertighaus aus Dänemark; Architekt: ONV architects
- Musterhaus in Tosu-City; Architekt: Yamamoto, Riken
- Jugendcamp in Passail; Architekt: Holzbox ZT GmbH
- Temporäres Wohnhaus in Paris; Architekt: Gaëlle Hamonic + Jean-Christophe Masson
- Wohnhaus in Tokio; Architekt: Atelier Tekuto
- Fertighaus in Niederösterreich; Architekt: Steixner, Gerhard
- Mobiles Wohnhaus in England; Architekt: mae LLP Architects
- Passagier-Terminal-Komplex Suvarnabhumi International Airport Bangkok; Architekt: Murphy/Jahn Architects
- Werner Sobek: Suvarnabhumi International Airport Bangkok - Tragwerk und Formfindung
- Stefan Holst: Suvarnabhumi International Airport Bangkok - Innovative Klimakonzeption
- Manfred Heeg: Suvarnabhumi International Airport Bangkok - Engineering, Konfektion und Montage des Membrandachs
- Karsten Ulrich Tichelmann, Jürgen Volkwein: Gebäude in Stahl-Leichtbauweise