| Bauten | Diverses | Entwerfen | Farbe, Licht & Klang | Geschichte & Theorie | Material & Konstruktion | Monographien | Raum & Kunst | Zeitschriften |
Archithese 6 - 2006. Zeitgenössische Utopien
Das «Ende der Utopie» ist in den letzten Jahren immer wieder verkündet worden: Im Zuge von Globalisierung und Deregulierung der Märkte sei der architektonische Diskurs des sozialen Fortschritts zum Erliegen gekommen. Damit habe auch die Utopie – die soziale und politische Missstände anprangert, indem sie alternative Lebensformen aufzeigt – ihren Sinn verloren. |
Archithese 5 - 2006. Genossenschaft, GemeinschaftIn Zürich zählen Genossenschaften zu den Motoren des zeitgemässen Wohnungsbaus. Die vorhandenen Baubestände stammen zumeist aus den Zwanziger- bis Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts, und daher sehen sich die Genossenschaften mit zwei Problemen konfrontiert: Einerseits bedürfen viele der Wohnungen einer Sanierung, andererseits entsprechen viele Grundrisse nicht meh... |
Archithese 4 - 2006. CAADDie digitale Revolution hat die Welt verändert und mit ihr die Architektur. Oder zumindest die Architekten: Schwankten Studierende im ersten Semester noch vor einem Jahrzehnt zwischen kabelgeführter Mayline und einfachem T-Lineal – und entschieden sich mehrheitlich vorerst für das günstige T-Lineal –, tragen heute alle einen Laptop unter dem Arm, der mit ungleich höher... |
Archithese 3 - 2006. Bauen für das AutoDas Auto hat wie kaum eine andere Erfindung das Gesicht unserer Städte verändert – und nicht immer zum Guten. Riesige Verkehrsbauten sprengen den Massstab vieler Innenstädte, die durch den Individualverkehr ermöglichte Mobilität trägt zur Zersiedlung der Landschaft bei, grosse Verkehrsadern bilden schier unüberwindbare Schranken im urbanen Raum. Doch das Auto hat die A... |
Archithese 2 - 2006. Hotel-StrategienEs ist nicht allzu lange her, da war die Übernachtung in einem Hotel eher eine unverzichtbare Notwendigkeit auf Reisen denn ein Wert an sich. Beruflich oder privat unterwegs, hatte man die Wahl zwischen lieblos eingerichteten Pensionen oder standardisierten Kettenhotels. Mit dem von Andrée Putman eingerichteten Morgans an der Madison Avenue öffnete 1984 das erste Desig... |
Archithese 1 - 2006. Swiss Performance 06Als wir vor fünf Jahren mit der Konzeption eines regelmässigen, zu Jahresbeginn erscheinenden Heftes Swiss Performance anfingen, waren wir zunächst skeptisch. Sollte eine Zeitschrift, die sonst eher diskurs- und themenorientiert ausgerichtet ist, mit einem Quodlibet helvetischer Gegenwartsarchitektur aufwarten? Würden die Leserinnen und Leser ein solches Heft goutieren... |
Archithese 6 - 2005. Planung in ZürichZürich ist die grösste Stadt der Schweiz. Ihre Einwohnerzahl - rund 360 000 Personen - mag im internationalen Vergleich geradezu vernachlässigbar erscheinen, für helvetische Verhältnisse ist sie beachtlich. Die Agglomeration Zürich, zu der heute 132 Gemeinden gehören, zählt über eine Million Menschen, was rund 15 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung entspricht. In Züri... |
Archithese 5 - 2005. Was ist SchönheitEin seltsames Phänomen: Heutzutage gilt es in Fachkreisen als nachgerade degoutant, von «schöner Architektur» zu sprechen. Architekten und Kritiker sind sich einig darüber, dass Räume spannungsvoll oder interessant sind, kaum jemand aber nähme das Adjektiv schön in den Mund. Eine Kategorie, die als venustas über Jahrzehnte den architekonischen Diskurs geprägt hat, ist... |