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Heft 12 - 2006. formal & informalZwei Grundmotive der aktuellen Architekturdebatte treffen im vorliegenden Heft aufeinander. Die eine setzt weiterhin auf Solidität und Kontinuität des Bauens als dessen wichtigste Qualitäten, die andere sieht im Provisorischen, in Selbstbau und unorthodoxen Baumaterialien eine Lösungsmöglichkeit brennender sozialer Fragen. Es ist klar, dass altehrwürdige Institutionen w... |
Heft 11 - 2006. culture & housingIn dieser Ausgabe konfrontieren wir vier Bauten vorwiegend kultureller Nutzung mit drei Wohnbauten und einem Architektengespräch, das um die kulturellen und moralischen Aspekte des Hausens kreist. Glenn Murcutt, der Überraschungs-Pritzker-Preisträger des Jahres 2002, der so gut wie nie Interviews gibt, spricht darin mit unserem Editorial-Board-Mitglied Andrej Hrausky üb... |
Heft 10 - 2006. resistanceNichts beweist es besser als die Architekturbiennale in Venedig: Architektur ist eine regionale Angelegenheit, die globale Trends auf den konkreten Ort anwendet - oder ihnen manchmal bewusst Widerstände entgegensetzt. So gesehen ist die inhärente Dichotomie der Biennale (thematisch-globale Hauptausstellung versus viele kleine nationale Präsentationen) ein perfektes Abbi... |
Heft 9 - 2006. sculptureZu den wichtigsten Leistungsträgern des Architekturentwurfs gehört die skulpturale Qualität des Gebauten. Mit neuen Bautechniken hat gerade dieser Aspekt in der Moderne einen gewaltigen Auftrieb erlebt - von Eero Saarinen bis Zaha Hadid. Doch wäre es weit gefehlt, sämtliche Innovationsleistungen der Moderne nur auf ihre plastischen und raumgreifenden, auch den Umraum fo... |
Heft 7/8 - 2006. connectedEs ist immer wieder lehrreich, sich die Spannung zwischen der vordergründigen Autonomie eines Gebäudes und jenen unsichtbaren Netzwerken zu vergegenwärtigen, die sein Erscheinungsbild oft in viel stärkerem Ausmaß bestimmen als der Architektenentwurf oder die städte-bauliche Situation. Und für uns ist spannend, dass dabei trotzdem immer wieder anspruchsvolle Architektur... |
Heft 6 - 2006. social structuresWie alle anderen Gesellschaftsbereiche ist nun auch der Begriff des Sozialen in Bewegung geraten. Neoliberale Dogmatiker wollen uns weismachen, dass heute das Shopping zur wichtigsten Kommunikationsform avanciert sei oder dass nur mehr das Themenwohnen statt dem sozialen Wohnbau eine Zukunft habe. Zwar gibt es den alten Marktplatz und den alten kommunalen Sozialbau tats... |
Heft 5 - 2006. big + easyIn diesem Heft beschäftigt uns vorwiegend das ganz Große und das ganz Kleine. Gelten für diese Extreme ähnliche oder gänzlich verschiedene Regeln? Und welche Stellung haben das XL- und das XS-Format in der Gesellschaft? Anscheinend bedingt das eine das andere je gewaltiger die Infrastrukturen in den urbanen Agglomerationen werden, desto liebevollere Sorgfalt wird der Pl... |
Heft 4 - 2006. cityscapesUrbane Phänomene beschäftigen die Architekturdebatte auf breiter Front. Nach dem ersten, 1978 von Rem Koolhaas' "Delirious New York" initiierten Boom der neomodernen Stadteuphorie sind wir heute mit vielen seiner Fernwirkungen konfrontiert. 2000 erschienen Koolhaas' "Mutations" und "Superdutch" von Bart Lootsma, seit 2005 erscheint in mehre... |